
Angelika Domröse und Hilmar Thate in ›Die zweite Haut‹ (BRD 1981, R: Frank Beyer)
Foto: WDR
Retrospektive – Ein Anfang vom Ende der DDR
Zurück zum KalenderIn der DDR setzte sich ab Mitte der 1970er-Jahre eine Reihe von Filmen kritisch mit den gesellschaftlichen Zuständen in ihrem Land auseinander. Sie erzählen von zwischenmenschlichen Konflikten und persönlichen Problemen, die sich auf Missstände in der DDR beziehen lassen. Die im Westen realisierten Arbeiten der aus der DDR stammenden Filmemacher*innen reflektieren wiederum Erfahrungen der erzwungenen Emigration, des Lebens im kapitalistischen Ausland und der Heimatentfremdung. Die Retrospektive blickt auf die deutsch-deutsche Filmgeschichte im Vorfeld und Nachgang der Ausbürgerung Wolf Biermanns. Sie erzählt von den Versuchen ostdeutscher Filmschaffender wie Frank Beyer oder Armin Mueller-Stahl, sich angesichts einer repressiven Politik zu behaupten und treu zu bleiben.
→ Ticket: 5 € | In Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Zeughauskino
Filme im September
›Geschlossene Gesellschaft‹, DDR 1978, R: Frank Beyer
23.9.23, 19:00, Zeughauskino
›Die zweite Haut‹, BRD 1981, R: Frank Beyer
25.9.23, 19:00, Zeughauskino
›Collin‹, BRD 1981, R: Peter Schulze-Rohr
30.9.23, 18:00, Zeughauskino