
Historische Tonfassungen von Stummfilmen am Beispiel der Experimentalfilme von Hans Richter
Zurück zum KalenderHans Richter schuf in den 1920er-Jahren eine Reihe von Avantgardefilmen, die ihn zu einem Pionier des abstrakten und experimentellen Films machten. Die früheren Werke sind in Form von stummen Nitratkopien erhalten, etwaige originale Musikfassungen zu den Bildern gelten in der Regel als verschollen. Im amerikanischen Exil setzte er dann die Arbeit an seinen frühen Werken fort und versah die Filme mit neuen Tonspuren, die er aus Schallplatten und historischen Tonträgern collagierte. Diese vertonten Nachkriegsfassungen seiner Stummfilmen bilden heute einen eigenen Werksbestand, der in Form von 16mm-Kopien weite Verbreitung gefunden hat. 2017 wurden sowohl Richters stumme Experimentalfilme, als auch ihre vertonten Nachkriegsfassungen in einem Kooperationsprojekt der Deutschen Kinemathek, des DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und des EYE Filmmuseums digitalisiert.
Werkstattbericht von Julia Wallmüller (Deutsche Kinemathek, Berlin)
Kino Arsenal | Kostenfreie filmrestored [at] deutsche-kinemathek.de (subject: Akkreditierung, body: Ich%20m%C3%B6chte%20mich%20kostenlos%20f%C3%BCr%20das%20Filmerbe-Festival%20anmelden.%0A%0AName%3A) (Akkreditierung) erforderlich