
›Anita – Tänze des Lasters‹, BRD 1987
Quelle: Deutsche Kinemathek
Film Restored – Eröffnung – ›Anita – Tänze des Lasters‹
Zurück zum Kalender›Anita – Tänze des Lasters‹, BRD 1987, R: Rosa von Praunheim, 89 min
Begrüßung: Rainer Rother (Künstlerischer Leiter, Deutsche Kinemathek), in Anwesenheit des Regisseurs Rosa von Praunheim
Im Berlin der 1920er-Jahre erregte die Nackttänzerin Anita Berber mit ihrer exzentrischen und kompromisslosen Art Aufsehen. Rückblickend verkörpert sie idealtypisch diese wilde Zeit zwischen Krieg, Inflation, sexueller Befreiung und Drogenrausch. Rosa von Praunheim rahmt seine Hommage an diese radikale Figur durch die Erzählung von einer alten Frau, die in einer psychiatrischen Klinik verwahrt wird. Diese Patientin, gespielt von Lotti Huber, hält sich für Anita Berber. Ihre Fantasien zitieren die Bilderwelt des expressionistischen Stummfilms und werden von der Kamerafrau Elfi Mikesch visuell ausdruckstark in Szene gesetzt.
›Anita – Tänze des Lasters‹ wurde 2023 im Auftrag der Deutschen Kinemathek bei der Firma Cinegrell Postfactory GmbH, Berlin, in 2K-Auflösung digitalisiert und restauriert. Ausgangsmaterialien waren das Blow-up-Duplikatpositiv in 35 mm für die Farbszenen und ein 16-mm-Duplikatpositiv für die Schwarz-Weiß-Szenen. Der Ton stammt vom 16-mm-Sendeton des ZDF. Die Digitalisierung wurde ermöglicht durch das Förderprogramm Filmerbe (FFE).
→ Akkreditieren Sie sich bis zum 13.10.2023 unter registration_fr [at] deutsche-kinemathek.de (registration_fr[at]deutsche-kinemathek[dot]de) | Einzeltickets für alle Festivalscreenings erhalten Sie über die Website des Kino Arsenal.