
Die Filmkultur der Weimarer Republik im Museum für Film und Fernsehen
Foto: Marian Stefanowski
Das Kino zwischen den Katastrophen. Vom Ende des Kaiserreichs bis zum Nationalsozialismus
Zurück zum KalenderDie Jahre nach dem Ersten Weltkrieg und dem Ende des deutschen Kaiserreichs waren geprägt von der Euphorie des Aufbruchs. Doch die Vorzüge der Moderne waren auch verbunden mit dem Verlust alter Sicherheiten, sowie dem Trauma unvorstellbarer Gewalt. Das Kino der Weimarer Republik spiegelt diese Ambivalenz: Es erzählt von den Verlockungen und Gefahren in der großen Stadt, von Macht und Ohnmacht in einer technisierten Welt und der Suche des Einzelnen nach Identität in der Masse. Anhand von Filmausschnitten und Ausstellungsobjekten führt der Filmkritiker und -vermittler Jürgen Dünnwald durch das Museum. Und wirft mit allen Teilnehmenden einen profunden Blick auf diese Zeit der Extreme, die in der Katastrophe des nationalsozialistischen Terrors, einer zerstörten Filmkultur und wieder in einem Weltkrieg mündete.
Die Führung findet auf Englisch statt.
→ Teilnahme mit Eintrittskarte kostenlos, Teilnehmer*innenzahl begrenzt, Anmeldung erforderlich unter registration_fr [at] deutsche-kinemathek.de (registration_fr[at]deutsche-kinemathek[dot]de)